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Dynamischer Stromtarif: Lohnt sich das? Vor- und Nachteile

Wie ein dynamischer Stromtarif funktioniert, was du dafür brauchst (Smart Meter), für wen er sich lohnt und welche Risiken es gibt.

Mit einem dynamischen Stromtarif zahlst du für jede Stunde den aktuellen Börsenpreis plus einen festen Aufschlag, Netzentgelte, Abgaben und Mehrwertsteuer. Seit 2025 müssen alle Stromanbieter in Deutschland einen dynamischen Tarif anbieten.

Was brauche ich?

  • Ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das deinen Verbrauch viertelstündlich misst. Wer einen dynamischen Tarif abschließt, hat Anspruch auf den Einbau.
  • Am besten eine App oder Geräte, die du zeitlich steuern kannst.

Für wen lohnt es sich?

  • Mit E-Auto: Laden in den günstigen Nacht- oder Mittagsstunden spart am meisten.
  • Mit Wärmepumpe oder Batteriespeicher, die flexibel laufen können.
  • Wenn du Verbrauch verschieben kannst: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler.

Risiken

  • In Preisspitzen (z. B. kalte, windstille Winterabende) kann Strom sehr teuer werden.
  • Die Rechnung schwankt von Monat zu Monat.
  • Wer den Großteil abends verbraucht, zahlt eventuell mehr als im Festpreistarif.

Faustregel

Lohnt sich vor allem, wenn du mindestens ein Drittel deines Verbrauchs in günstige Stunden legen kannst. Wann die sind, siehst du täglich unter Strompreis heute.